Segnungsgottesdienst zum Valentinstag

Nach einjähriger Pause – weil 2018 der Valentinstag und der Aschermittwoch auf denselben Tag fielen – , lädt die Katholische Pfarrei Zittau für den 14.02.2019 wieder zu einem Segnungsgottesdienst ein. Beginn ist 20.00 Uhr in der Marienkirche, Lessingstraße 16. Eingebettet in gemeinsames Beten und Singen, wird über einen Ausspruch eines großen Heiligen meditiert werden, den man so aus seinem Mund mit Sicherheit nicht erwarten würde. Lassen Sie sich überraschen, wie dieser Spruch lautet! Am Ende des Gottesdienstes können sich die Paare ganz persönlich segnen lassen. Im Anschluss daran laden wir Sie zu einem gemütlichen Beisammensein in das Gemeindezentrum „Alte Schule“ ein. Selbstverständlich kostet das alles keinen Eintritt! Eingeladen sind alle frisch Verliebten und die Liebenden, die schon länger ihren Weg gemeinsam gehen. Gebet und Segen können auch denen eine Stütze sein, die um ihre Liebe ringen.


 

Stallweihnacht am 27. Dez. in Mittelherwigsdorf

Alle zwei Jahre findet auf dem Bauernhof der Familie Schönfelder in Mittelherwigsdorf, Obere Dorfstraße 38, eine „Stallweihnacht“ statt. Am 27.12.2018 um 18.00 Uhr ist es wieder soweit. Der heilige Franz von Assisi, der auf alle möglichen Weisen das Leben Jesu Christi nachempfinden wollte, hatte im Jahr 1223 die Idee, in den Bergen Umbriens ein neues Bethlehem zu errichten. Er wollte den Menschen vor Augen führen, in welcher Armut und Schwachheit der Sohn Gottes in diese Welt kam. In Greccio (Italien) baute er in einer Höhle den Stall von Betlehem nach – es wurde sozusagen das erste Krippenspiel der Geschichte aufgeführt. Ganz im Sinne des heiligen Franziskus werden bei der Stallweihnacht in der Scheune verschiedene Tiere zu sehen (und zu hören!) sein. Texte zur Weihnacht werden vorgelesen und szenisch dargestellt. Eine Freude wird sein, gemeinsam die bekannten Weihnachtslieder zu singen. Und ob es an diesem Abend kalt sein wird oder nicht: Man wird sich mit Glühwein und Tee, aber auch mit guten Begegnungen im Anschluss an die Feier wieder aufwärmen können! Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte für den Kinder- und Jugendhospizdienst in der Oberlausitz http://hospizdienst-goerlitz.de/cms/files/kinderhospizdienstflyer.pdf?141,23 gesammelt.   Plakat


 

Konrad-Geburtstag am 22.12. im Pilgerhäusl Hirschfelde

Am 22. Dezember, also mitten in den Weihnachtsvorbereitungen, hält die Gemeinde in Hirschfelde inne und feiert ein ganz besonderes Fest: den 200. Geburtstag des heiligen Bruders Konrad von Parzham. Er ist der Patron von Kirche und Pilgerherberge. Sein Geburtstag am Übergang vom Advent zum Weihnachtsfest könnte treffender nicht liegen, denn auch sein ganzes Leben war geprägt vom Dienst an einer Schwelle. Im Kapuzinerkloster Altötting (Bayern) oblag es ihm, als Pförtner jene zu versorgen, die es am nötigsten hatten: die Armen und Hungrigen. Mit seiner gütigen Art strahlte er für viele das aus, was wir Weihnachten feiern: das Licht Gottes, das uns in der Dunkelheit den richtigen Weg weist. Wer mit den Hirschfeldern in Kirche und Pilgerhäusl in der Komturgasse 9 den Konrad-Geburtstag feiern möchte, ist herzlich eingeladen. Um 14.30 Uhr gibt es eine festliche Kaffeetafel. Danach wird der Film „Bruder Konrad von Parzham – der Türöffner Gottes“ gezeigt. Um 17.30 Uhr schließt sich die Heilige Messe an. Wer möchte, kann auch die aktuelle Ausstellung „Betlehem mitten in Böhmen“ mit 24 alten und neuen Papier- und Faltkrippen besichtigen.

Geistlicher Impuls für die Woche 48/2018

Antonius der Große – Teil 7: Was uns Antonius hinterlässt

„Der Mensch stirbt, wie er gelebt hat.“ Dieser Satz fällt immer wieder, wenn Mitarbeiter von Hospizdiensten oder Palliativstationen interviewt werden. Sie beobachteten, dass es jene Sterbende leichter haben, die auch schon vorher gelernt haben loszulassen. Ein solcher Zusammenhang ist natürlich keine neue Erkenntnis unserer Zeit. Schon in der frühchristlichen Tradition galt die Einstellung zum Tod als wichtiges Indiz für die Glaubenskraft. Besonders die Märtyrer wurden wegen ihres Mutes, für ihren Glauben das eigene Leben hinzugeben, bewundert und verehrt. Diese Furchtlosigkeit ist auch bei den Wüstenvätern ein Thema, auch wenn sie keinen Todesqualen durch Folter oder Raubtiere ausgesetzt waren. Deswegen wollen wir uns in der letzten Betrachtung mit dem Tod von Antonius dem Großen befassen. » Alles lesen