Nepomuk-Fest am 18. Mai

Lichterschwimmen im Neißetal

Heiliger NepomukSchon zum dritten Mal wird in diesem Jahr am 18. Mai auf der Neiße beim Kloster St. Marienthal zu Ehren des heiligen Johannes Nepomuk das „Lichterschwimmen“ veranstaltet. Um 19.30 Uhr treffen wir uns im Foyer der Propstei des Klosters St. Marienthal. Den Anfang bildet eine einfache gemeinsame Mahlzeit. Alle Teilnehmer sind gebeten, dazu etwas beizutragen – was sich möglichst auch gut teilen lässt. Anschließend basteln alle, die ein Licht schwimmen lassen wollen, nach einer einfachen Vorlage ein kleines Boot. Es folgt um 20.00 Uhr eine Andacht an der Nepomuk-Statue im Klosterhof. Einen Kilometer weit führt danach der bequeme Weg ins Neißetal, wo die Schiffchen der Neiße anvertraut werden und wir sie dann auf dem Ufer auf ihrer Fahrt zurück zum Kloster begleiten.

Geistlicher Impuls für die Woche 20/2018

Der hl. Johannes Nepomuk – ein Heiliger mit fünf bemerkenswerten Wesenszügen

Wenn ein Mensch gestorben ist, der uns sehr nahestand, stellen wir meistens ein Foto von ihm auf. Ein solches Bild wird in aller Regel jene Wesenszüge zeigen, die wir an dem geliebten Menschen besonders geschätzt haben. Ganz ähnlich ist das auch bei der Darstellung von Heiligen – allen voran beim hl. Johannes von Nepomuk, oft nur kurz „Nepomuk“ genannt. Weil sich der böhmische Landespatron in der Bevölkerung einer ungebrochenen Beliebtheit erfreut, existieren unzählige Andachtsbilder, Gemälde und Skulpturen von ihm. Anlässlich seines Gedenktages am 16. Mai wollen wir fünf Darstellungen ein wenig näher betrachten und dabei vor allem auf solche Gesten achten, die uns zum Nachdenken über das eigene geistliche Leben anregen können.   » Alles lesen

Geistlicher Impuls für die Woche 19/2018

Gebet – Teil 3: Gebet als Begegnung mit Folgen

Wenn heutzutage Astronomen neue Galaxien finden, dann können sie diese selbst mit Hochleistungsteleskopen meistens gar nicht sehen, sondern lediglich an ihrer Wirkung erkennen, konkret an ihrer Anziehungskraft auf andere Himmelskörper. Ganz ähnlich ist es im Gebetsleben. Deswegen wollen wir uns im dritten und vorläufig letzten Teil unserer Betrachtung über das Gebet vor allem mit dessen Wirkungen befassen. Wir begeben uns dazu erneut in das einstige Dominikanerkloster San Marco in Florenz und suchen dazu passende geistliche Texte, die Bernhard von Clair-vaux, der große spirituelle Meister, seinen Mönchen und auch uns ans Herz legt.

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Geistlicher Impuls für die Woche 18/2018

Gebet – Teil 2: Von Null auf Hundert, auch beim Beten?

Heutzutage muss vor allem alles schnell gehen, deswegen drücken wir oft aufs Tempo. Der Wunsch, zügig voranzukommen, könnte vielleicht auch nach dem ersten Teil unserer Betrachtungsreihe über das Gebet aufgekommen sein. Denn wer möchte nicht recht bald die Freude verspüren, die uns als Ziel des Betens verheißen wurde. Doch wir müssen zugeben: Die Erfahrung ist meistens eine andere: Gebet wird eher als Last empfunden – als eine Pflicht, der wir vielleicht noch nachkommen, aber ohne die erwähnte Beglückung zu empfinden. Deswegen wollen wir an dem Thema dranbleiben und der Frage nachgehen, wie wir uns tatsächlich beim Beten dieser zugesagten Freude annähern können. Wieder werden wir dazu die Fresken von Fra Angelico betrachten und wieder wird uns Bernhard von Clairvaux mit seinen geistlichen Texten begleiten.    » Alles lesen


 

Geistlicher Impuls für die Woche 17/2018

Gebet – Teil 1: Wozu all die Anstrengung?

Wer etwas Außergewöhnliches erleben will, muss oft Strapazen auf sich nehmen. Das kennen wir allzu gut von unseren Urlaubsreisen, z. B. wenn wir auf hohe Berge steigen oder uns in der Stadt hunderte Treppen auf eine Aussichtskuppel hinaufquälen. Im geistlichen Leben ist das nicht viel anders: Auch wenn letztlich der ersehnte Ausblick ein großes Geschenk ist, so bleiben uns gewisse Anstrengungen nicht erspart. Diesen Aspekt wollen wir einmal etwas ausführlicher beim Gebet beleuchten. Wir unternehmen dazu einen Ausflug nach Florenz und sehen uns interessante religiöse Fresken an. Zugleich gehen wir zurück ins Mittelalter – in die Blütezeit der Mönchstheologie –, um auch textliche Inspirationen zu dem Thema zu suchen. Im ersten Teil unserer Betrachtungsreihe soll es um die Frage gehen, ob sich die Anstrengung des Betens überhaupt lohnt – eine oft verborgen gehaltene, aber durchaus berechtigte Frage.   » Alles lesen