Ab 16. November: Einstimmen auf Weihnachten

Austausch zu geistlichen Impulsen im Pilgerhäusl

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Wer sich spirituell auf Weihnachten einstimmen möchte und dabei auch den Austausch mit Gleichgesinnten sucht, ist herzlich ins Pilgerhäusl eingeladen. Grundlage bildet das neu erschienene Buch „Einstimmen auf Weihnachten – mit Teresa von Avila und ihrem Werk ‚Die innere Burg‘“. In diesem spirituellen Meisterwerk beschreibt die spanische Mystikerin einen Reifeweg für die menschliche Seele als schrittweises Zugehen auf Gott, der auch ausgezeichnet zu Weihnachten passt. Zu den acht geistlichen Impulsen soll es drei Treffen im Pilgerhäusl Hirschfelde geben: am Freitag, 16.11.; am Freitag, 30.11. und am Donnerstag, 13.12. Wir beginnen jeweils 18.30 Uhr mit dem gemeinsamen Abendbrot nach dem Prinzip „Jeder bringt etwas mit“ und beschließen die Treffen ca. 20 Uhr mit dem Abendgebet in der Kirche. Das Buch kann vor Ort zum Sonderpreis von 10 € (statt 14,95 €) erworben werden. Ein Ansichtsexemplar liegt im Vorraum der Zittauer Pfarrkirche. Anmeldungen sind nicht erforderlich.


Geistlicher Impuls für die Woche 44/2018

Antonius der Große – Teil 3: Vom Rand ins Innere

Wenn heutzutage über die Wüste gesprochen wird, dann sind es meist Aussagen der Bewunderung. In der Reisebranche gelten Trips in solche spektakulären Landschaften als eine der letzten Abenteuer. Mittlerweile geht es nicht nur um das Erleben dieses großartigen Naturraums mit seinen Extremen; es werden sogar spirituelle Erfahrungen verheißen. In der dritten Betrachtung über Antonius den Großen wird es auch um die Wüste gehen. Doch der Eremit ist nicht auf der Suche nach dem ultimativen Reiseerlebnis; er geht in der Wüste, um heil, um vollkommen zu werden. Und dafür braucht es, wie die frühen Wüstenväter immer wieder betonen, vor allem eines: das Erkennen von Fallstricken, die den geistlichen Weg versperren.
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Geistlicher Impuls für die Woche 43/2018

Antonius der Große – Teil 2: Kein Grund zur Sorge

Antonius der Große ist ein Vorzeigechrist – das erfuhren wir bereits in der vorhergehenden Betrachtung. In der von Bischof Athanasius verfassten Vita wird nur Lobenswertes über den jungen Ägypter berichtet: Antonius wird christlich erzogen, er geht seit der Kindheit regelmäßig in die Kirche, lässt sich als Zwanzigjähriger von Gottes Wort treffen und er teilt daraufhin seinen Besitz mit den Armen. Was will man mehr? Doch für den Kirchenvater ist der geistliche Weg des Antonius längst nicht am Ende. Genau genommen fängt er jetzt erst richtig an.

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Geistlicher Impuls für die Woche 42/2018

Antonius der Große – Teil 1: Der Anruf inmitten eines Schicksalsschlages

Die Geschichte der christlichen Spiritualität ist eine Geschichte von gewagten Experimenten. Meistens sind es zunächst einzelne Menschen, die auf der Suche nach einem gottgefälligen Leben völlig neue Wege gehen – oft verbunden mit dem Phänomen, dass sich weitere Anhänger für dieses Abenteuer finden und schließlich eine geschichtsträchtige Bewegung auslösen. Einer dieser kühnen Pioniere ist Antonius der Große, der im 4. Jh. die Wüste als spirituellen Lebensort für sich entdeckt. Dieser mutigen Gestalt widmen wir eine Betrachtungsreihe, um uns zugleich dem Thema des diesjährigen Besinnungstages im Pilgerhäusl anzunähern: der Spiritualität der Wüstenväter als Lebensorientierung für heute.   » Alles lesen


 

Geistlicher Impuls für die Woche 41/2018

Buch Rut – Teil 7: Erzähltes auf sich selbst beziehen

In Estland sagt man: „Feiertage kommen wie Könige und gehen wie Bettler.“ Das Sprichwort kontrastiert die freudige Erwartungshaltung auf ein Fest mit dem wehmütigen Gefühl, wenn alles wieder vorbei ist. Der Kontrast muss auch so sein, denn jeder weiß: Wäre das Vergnügen von Dauer, so bräuchte es keine besonderen Feiertage mehr. Doch der Spruch lässt sich auch anders auslegen. Der letzte Teil unserer Betrachtungsreihe zum Buch Rut wird uns das aufzeigen.

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