Vorfreude auf den Gemeindebildungstag

In diesem Jahr führt uns der Gemeindebildungstag nach Jelenia Gora (Hirschberg), wo wir zunächst eine Altstadtführung machen werden, bei der wir u.a. den Marktplatz (auch Ring genannt) mit Neptunbrunnen, Rathaus, Haus der Sieben Bürger, und die Kirche zum Heiligen Erasmus und Pancratius (die älteste Kirche der Stadt) besichtigen werden. End- und Höhepunkt der Führung wird die Gnadenkirche zum Heilgen Kreuz sein. Dort werden wir den Friedhof mit sehenswerten Grabdenkmälern und natürlich das Innere der Kirche besichtigen.

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Gegen 12:30 Uhr begeben wir uns zum Hotel Mercure, wo wir zu einem 3 Gänge Menue erwartet werden mit:  

  • Suppe: Riesengebirgssauermehlsuppe
  • Hauptgericht: gebratenes Schweinefleisch in Pflaumensoβe, paniertes Hähnchenfilet oder geröstete Knödel
  • Beilagen: gekochte Kartoffeln mit Dill, gekochtes Gemüse mit Gewürzen, Rohkost aus Gemüse
  • Dessert: Apfelkuchen
  • Getränke: Kaffee, Tee oder Mineralwasser – wer etwas anderes trinken will, kann dies bestellen und selbst bezahlen; die Mitnahme von Zloty ist zu diesem Zweck empfehlenswert, da das Hotel einen ungünstigen Umrechnungskurs berechnet

Nach dem Mittagessen fahren wir zum Kurort Cieplice (Bad Warmbrunn), wo die Kranken ursprünglich von Johannitern, später von Zisterziensern betreut wurden. Der Ort gehörte einst den Rittern von Schaffgotsch, die dort ein sehenswertes Schloss errichteten. Weitere Sehenswürdigkeiten sind u.a. die Kirche zu St. Johannes dem Täufer, das Zisterzienserkloster (heute Kurverwaltung und Museum), Kurpark und Norwegenpark. Weitere Infos und Bilder sind unter folgenden Links zu finden:

Folgender Ablauf ist geplant:

  • 08.00 Uhr: Abfahrt Katholische Kirche Zittau
  • ab 09.45 Uhr: Altstadtführung Jelenia Gora
  • danach Besichtigung der Gnadenkirche zum Heiligen Kreuz nebst Friedhof
  • 12.30 Uhr: Mittagessen im Hotel Mercure
  • 14.15 Uhr: Führung durch den Kurort Cieplice (Bad Warmbrunn)
  • 15.15 Uhr: Rückfahrt
  • 17.00 Uhr: Ankunft Katholische Kirche Zittau

Kosten:

  • Teilnehmerbeitrag: 11,00 € – 14,00 € (beinhaltet Fahrt mit dem Bus, Höhe je nach Teilnehmerzahl, Führungen und Eintritt in die Gnadenkirche)
  • Kosten Mittagessen: 14,00 € (3 Gänge Menue, siehe oben)
  • Besichtigung Kirche St. Erasmus und Pankratius kostenlos, freiwillige Spenden sind sehr willkommen!

Selbstverständlich sind auch in diesem Jahr wieder die Mitglieder der Pfarrgemeinden Ostritz und Löbau sehr herzlich zur Teilnahme eingeladen. Der Bus kann nur von Zittau direkt nach Jelenia Gora fahren, wofür wir die Teilnehmer aus Löbau und Ostritz um Verständnis bitten. Wir möchten Teilnehmer aus Löbau und Ostritz daher bitten mitzuteilen, ob sie bereit sind, mit eigenem PKW nach Zittau zu fahren und wie viele Plätze für Mitfahrer zur Verfügung stehen.

Anmeldeschluss war der 6. Mai 2019.  

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Bal Kostiumowo-Maskowy – Faschingsball

Fröhlicher Höhepunkt und Abschluss

Über 80 kostümierte Tänzer aus den Ortschaften Krzewina, Bratków, Działoszyn, Posada und Ostritz folgten der Einladung zum Maskenball ins Dorfgemeinschaftshaus in Posada.

Der Saal war liebevoll in den Farben des Abends – rot, weiß, schwarz und gold – dekoriert und die vorbereiteten Tische luden mit vielen selbstgekochten und zubereiteten Leckereien zum Essen ein.

Eröffnet wurde der Abend mit dem alten polnischen Brauch der Polonaise. Danach wurde ausgelassen den ganzen Abend getanzt. Für die Musik sorgte die Liveband und das mehrsprachige Schwestern-Duo aus Posada, welches mit seinem Repertoire alle begeisterte.

Der Maskenball war die achte und damit letzte Veranstaltung des Kleinprojektes „Razem żyć, ucząc się od siebie – aktywne kreowanie wspólnej przyszłości // Miteinander leben, voneinander lernen – gemeinsame Zukunft aktiv gestalten“. Umgesetzt wurde es aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinprojektfonds INTERREG Polen – Sachsen 2014-2020.

Rückblick und Dank

„Während der 8 Treffen haben wir gelernt zusammen zu sein und uns gegenseitig kennenzulernen – ganz wie der Titel des Projektes es sagt. Wir möchten uns ganz herzlich bedanken bei den

  • Landfrauenkreis KALINA aus Krzewina für die Organisation einer Kanutour
  • Landfrauenkreis in Bratków – Zwergentag
  • Verein „Królewska Dolina Górnołużycki Działoszyn” -Weihnachtsworkshop
  • Vereinshaus Ostritz für die Organisation eines 5-tägigen Kinderlagers
  • Katholische Gemeinde “Mariä Himmelfahrt“ für Organisation des Osterworkshops und gemeinsamen Kochens
  • Landfrauenkreis in Posada für die Organisation des Fotoworkshops und des Maskenballs.

Ein besonderer Dank geht an den Caritasverband Oberlausitz. Zum einen für den finanziellen Vorschuss von 20.000 Euro, der dies alles erst ermöglicht hat und die Unterstützung bei der Beantragung und Abrechnung.“ (Auszug aus der Eröffnungsrede zum Maskenball)

Die schönsten Kostüme wurden prämiert und alle, die ihr Kostüm im Farbmotto des Abends gewählt hatten, bekamen als „Trostpreis“ ein Projekt-T-Shirt geschenkt.

Ausblick

Die im Rahmen des Projektes entstandenen Erinnerungen sind nicht nur im Herzen der Teilnehmer sondern auch auf Fotos festgehalten und waren bereits zum Maskenball zu sehen. Demnächst werden sie im Rahmen einer Wanderausstellung in den teilnehmenden Ortschaften und in verschieden Einrichtungen der Caritas Oberlausitz zu sehen sein.

Die Projektpartner werden sich noch einmal treffen, um einen gemeinsamen „Kontaktflyer“ zu erstellen. Ebenso gilt es zu überlegen, wie man die im Projekt belebten Nachbarschaftskontakte in Zukunft aufrechterhalten kann.

Bis bald Magdalena und Anett

Füreinander kochen – miteinander essen

Kleinprojekt Ostritz – 19.1.2019 – Smacznego & Guten Appetit!

Wspólne gotowanie

Füreinander kochen – miteinander essen

Wer glaubt, das Schlaraffenland gibt es nur im Märchen, der war nicht beim gemeinsamen Kochen der polnisch-deutschen Nachbarn in Ostritz dabei!

In der großen Küche des IBZ Marienthal trafen sich am 19.01.19 vierzig Männer, Frauen, Mädchen und Jungen ausgerüstet neben Schürzen, Kochmützen, scharfen Messern, Schälern, Töpfen und Pfannen mit ganz viel Vorfreude. Im Vorfeld wurden eine Suppe, eine Vor-, Haupt- und Nachspeise vom Vorbereitungsteam für jedes Neißeufer ausgesucht und die Zutaten besorgt. Nach der Begrüßung wurden für jedes Gericht ein Chefkoch bzw. eine Chefköchin gesucht, die Teilnehmer in 4 Gruppen aufgeteilt und dann ging es los. Kochen, Braten, Schmelzen, Backen … da war Leben in der Küche.

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Als der Großteil der Zubereitung geschafft war, ging es für alle Interessierten zur Klosterführung. Nach diesem Spaziergang war der Hunger schon groß. Während die letzten Piroggen aus dem Topf gefischt wurden, wurde der Saal zum gemeinsamen Essen vorbereitet – die Tische liebevoll gedeckt, alle Speisen auf dem Buffet aufgebaut. Es war für alle beeindruckend, was für wunderbare Köstlichkeiten in der Küche entstanden sind. Besonders beliebt war die Rote-Beete-Suppe und die Schokocreme aus geschmolzenen Nikoläusen.

Jeder konnte nach Herzenslust essen, naschen, kosten und bei Kaffee & Tee mit den Nachbarn über Gott und die Welt reden (und ganz viel lachen).

„Liebe geht durch den Magen. – Przez żołądek do sercaIn.“ das gilt auch für gute Nachbarschafts“liebe“, deshalb trifft man sich bestimmt bald wieder … zur Suppe, zum Grillen oder zum Eis essen in Bratków, Krzewina, Działoszyn oder Ostritz.

Ein ganz herzliches DANKESCHÖN an alle Teilnehmer, die nicht nur fleißig den Kochlöffel geschwungen haben, sondern auch alle „unbeliebten“ Tätigkeiten (abwaschen, abtrocknen, aufräumen, Müll wegbringen) umsichtig erledigt haben. So wurde durch viele Hände ein schnelles Ende!

Dieser kulinarische Höhepunkt fand im Rahmen des dt.-pl. EU-Projektes „Miteinander leben, voneinander lernen – gemeinsam Zukunft aktiv gestalten / Razem żyć, ucząc się od siebie – aktywne kreowanie wspólnej przyszłości“ statt und wird im Rahmen des Programms Kleinprojektefonds (KPF) INTERREG Polen – Sachsen 2014-2020 von der EU und der EUROREGION neisse-nisa-nysa gefördert.

 

 

 

 

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