Basteln für den Advent – Weihnachtsworkshop

Basteln für den Advent - Weihnachtsworkshop
Basteln für den Advent – Weihnachtsworkshop

Am Samstag, 17.11.2018 laden unsere polnischen Nachbarn zum Basteln ein. Nachdem wir für das Osterfest im katholischen Gemeindesaal Ostritz kreativ wurden, findet der Workshop diesmal in Działoszyn (Königshain) von 10.00 bis 15.00 Uhr statt. Ein Bus holt alle Interessierten am Bahnhof Ostritz auf polnischer Seite (Krezwina Zgorzelecka) 9.30 Uhr ab. Auch die Rückfahrt ist organisiert.

Veranstaltungsplakat Weihnachtsworkshop

Die Veranstaltung ist Teil des deutsch-polnischen Nachbarschaftsprojekts.

Bundespräsident Steinmeier und Ministerpräsident Kretschmer besuchen Ostritz

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
© Bundesregierung/Steffen Kugler“
Elke Büdenbender, Ehefrau des Bundespräsidenten
© Bundesregierung/Steffen Kugler“

Heute, am 15. Oktober 2018 macht Herr Bundespräsident Steinmeier gemeinsam mit seiner Frau Elke Büdenbender und in Begleitung von Ministerpräsident Kretschmer Station in Ostritz. Dabei trifft er die Organisatoren des Ostritzer Friedensfestes und des Friedenslaufs, aber auch unser deutsch-polnisches Nachbarschaftsprojekt darf sich präsentieren. Eine besondere Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements, auch und besonders von Christen aus unserer Gemeinde. Stellvertretend für viele andere werden eingeladen Georg Salditt, Maria-Barbara Ebermann (u.a. Friedensfest), Anett Kupka (u.a. Nachbarschaftsprojekt) und Hubertus Ebermann (u.a. Vereinshaus).

Siehe dazu auch der Beitrag der Sächsischen Zeitung
und der Beitrag auf der Seite des Bundespräsidenten.

 

 


 

Deutsch-polnisches Nachbarschaftsprojekt

„Miteinander leben, voneinander lernen – gemeinsam aktiv Zukunft gestalten“ unter diesem Motto steht ein Projekt, in welchem die grenzüberschreitende Nachbarschaft zwischen den Menschen in Braktków, Krzewina, Działoszyn, Posada und Ostritz im Mittelpunkt steht. Ausgangspunkt war der Wunsch einiger Eltern sich nicht nur im Kinderhaus und der Schkola bei Aktivitäten mit den Kindern zu treffen, sondern auch außerhalb Gemeinschaft zu erleben. Im Ergebnis gibt es nun dieses deutsch-polnische Kleinprojekt.
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Geplante Aktivitäten

  • basteln
  • gemeinsam kochen im IBZ
  • ein Tanzabend

So gibt es hoffentlich für jeden etwas, wobei man mit Spaß und Freude miteinander in Kontakt kommen kann. Wir wissen alle wie wichtig gute Nachbarschaft ist und wie sehr eine gute Nachbarschaft unser Leben bereichern kann.

Durchgeführte Veranstaltungen:

 

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Rückblick auf Familienpaddeltour

„Rodzinny spływ kajakowy po Nysie Łużyckiej – Familien-Paddeltour auf der Lausitzer Neiße”

Am Samstag, den 18.08.2018 brachen über 60 mutige Piraten und Piratinnen zu einem Abenteuer auf der Neiße auf. Sicher verpackt in Schwimmwesten ging es von Posada gegenüber der ehemaligen Brücke am Kloster Marienthal los. Es wurden Zweier-Teams gebildet und bereits hier mussten einige kleine Seeräuber Mut beweisen, wenn zwei „Fremde” plötzlich in einem Boot sitzen! ☺ Auf der Fahrt hatten die Teams genug Zeit ihren Paddel-Rhythmus zu finden, gemeinsam die Natur zu entdecken und einander besser kennenzulernen, so dass aus anfangs Unbekannten am Ende Paddel-Bekannte wurden. Zu entdecken gab es viele Wasservögel, Libellen, Schmetterlinge, einen kleinen Fuchs, einen Bürostuhl, der die Phantasie beflügelte (Wer hätte im Sommer nicht gerne einen Schreibtisch am Fluss, um die Füße ins Wasser zu halten?!) und leider auch viele alte Reifen und Müll (Kinder, ihr habt recht, dagegen müssen wir was machen).  

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Vorbei an dem Städtchen Ostritz ging es mit Blick auf die Kirche in Krzewina weiter in Richtung Leuba. Nach ca. 11,4 km kamen wir in Radomierzyce (Radmeritz) an der Anlegestelle an.

Viele fleißige Hände hatten im Freizeit- und Kulturzentrum Radomierzyce eine leckere Stärkung vorbereitet, so dass alle ihre Energiereserven bei Suppe, Obst, Kuchen und Getränken wieder auffüllen konnten. Es wurde viel gelacht, die Eindrücke und Beobachtungen der Tour ausgetauscht und die nassen Sachen getrocknet.

Damit sie sich die kleinen Piraten noch lange an ihre Kajakfahrt auf der Neiße erinnern, gab es für jeden eine persönliche Urkunde.

Glücklich, zufrieden und auch ein wenig erschöpft ging es dann im Bus wieder zurück nach Hause auf die umliegenden Städtchen und Dörfer, denn Lausitzer Piraten schlafen lieber in Betten als in Hängematten.

Ein ganz herzliches DANKESCHÖN an „Kalina” Koło Gospodyń Wiejskich und ihr Team aus Krzewina für die gelungene Planung, Vorbereitung und Durchführung dieses unvergesslich schönen Tages!

Dieses Abenteuer fand im Rahmen des dt.-pl. EU-Projektes „Miteinander leben, voneinander lernen – gemeinsam Zukunft aktiv gestalten / Razem żyć, ucząc się od siebie – aktywne kreowanie wspólnej przyszłości“ statt und wird im Rahmen des Programms Kleinprojektefonds (KPF) INTERREG Polen – Sachsen 2014-2020 von der EU und der EUROREGION neisse – nisa– nysa gefördert.

 

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Obóz polsko – niemiecki +++ deutsch – polnische Ferienwoche

Am Montag dem 23. Juli war es endlich soweit. 20 Kinder und 5 Betreuer starteten ein Projekt, welches bereits seit dem Frühjahr geplant wurde. Polnische und deutsche Kinder verbrachten zusammen eine Ferienwoche – inklusive Übernachtung, im IBZ Marienthal.

Nach der Anreise am Montag erfolgte die Zuteilung der Zimmer. Bei Spiel und Spaß – verbunden mit der Vorstellung der einzelnen Teilnehmer– verging die Zeit bis zum leckeren Mittagessen wie im Flug. Am Nachmittag starteten wir dann zu einer kleinen Schnitzeljagd, an deren Ziel eine Überraschung auf die Kinder wartete. Kleine versteckte Karten – in Deutsch und Polnisch – wiesen uns immer wieder den Weg in Richtung Stationsberg. Kurz vor dem Ziel wurden wir mit einem wunderschönen Ausblick über das Neißetal belohnt. Nach dem Auffinden der letzten Hinweise war es dann ein Leichtes, den Karton mit der Belohnung zu finden. Für jedes Kind war eine Sonnenbrille darin, welche wahrscheinlich das meist genutzte Utensil der Woche war.

 

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Froh gelaunt ging es zurück zur Unterkunft, um sich mit Badesachen auszurüsten, denn ein Besuch des MEWA-Bades stand nun auf dem Programm. Schnell wurden die Fahrräder startklar gemacht und schon ging es los. Nach einer Stärkung wartete der letzte Programmpunkt des Tages bzw. der Nacht auf unsere Teilnahme. Gegen 20:30 Uhr starteten wir zu einer Nachtwanderung, obwohl es noch fast hell war, was sich aber mit Erreichen des Waldes schlagartig änderte. Die Dämmerung nahm immer schneller zu und als der Naturlehrpfad im Neißetal erreicht wurde, kamen bereits die Taschenlampen zum Einsatz. Kleine Hinweise – gespickt mit schaurigen Anmerkungen, aber auch mit Hintergrundinformationen versehen – leiteten uns durch die Nacht. Vorbei an der Siegfriedskapelle ging es dann zum Siegfriedsbrunnen, wo ein Schatz gefunden werden mußte.

Ziel des Dienstags war der Abenteuerspielplatz „Kulturinsel Einsiedel“ in Zentendorf. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir mit den Fahrrädern zum Bahnhof Ostritz, um via Bahn und Bus zu unserem Zielort zu gelangen. Nach einer kurzen Einweisung zerstreuten sich alle, um die Anlage in kleineren Gruppen zu erkunden. So verging der Tag beim immer neuen Entdecken von Attraktionen.

Pünktlich zum Abendbrot trafen wir wieder im IBZ ein, um danach kreativ tätig zu werden. Nistkästen für die gefiederten Bewohner des Waldes wurden gebaut.

Der Mittwoch starteten wir nach dem Frühstück unsere Radtour in das Waldbad nach Bernstadt. Die Route hatte es in sich, da sie reich an Steigungen war – auf der Hinfahrt wie auch auf der Rückfahrt. Immer wieder eingelegte Pausen sorgten dafür, dass auch die Jüngsten mithalten konnten. Der für den Notfall eingerichtete Shuttle-Service musste nicht in Anspruch genommen werden. An dieser Stelle vielen Dank an die Mitarbeiter des Bauhofes Ostritz, die im Notfall zur Stelle gewesen wären.

Der Donnerstag war als Zoo-Tag in Breslau geplant. Aufgrund der Entfernung hatten wir am Morgen nicht ganz so viel Zeit zur Verfügung wie an den anderen Tagen, aber alle schafften es doch, um 07:45 im eigens für diesen Tag bestellten Bus, Platz zu nehmen. Der Zoo in Breslau zeichnet sich durch eine große Artenvielfalt aus, so dass wir auch seltene Tiere, wie z.B. Flusspferde, Nashörner, Krokodile oder Robben, zu sehen bekamen. Hauptattraktion ist sicherlich das Afrykarium, welches 2014 eröffnet wurde. Gezeigt werden vier unterschiedliche Themenbereiche (Rotes Meer, Kongos Dschungel, Fauna am Mosambik-Kanal sowie die ostafrikanische Fauna mit ihren großen Seen).

Im Außenbereich wird die Küste Namibias nachgestellt. Fasziniert bestaunten die Kinder die Tiere in ihren Behausungen bzw. ihrer artgerechten Umwelt. Gegen 17:00 war es an der Zeit wieder an die Heimfahrt zu denken.

Als länderverbindendes Element stand für Freitag die Schlauchbootfahrt auf der Neiße im Programm. Wir machten uns auf den Weg durch das Neißetal zum Schlauchbootverleih Engemann. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes war eigentlich Allen klar, dass wir die Strecke bis zum Klosterwehr nicht in 2 Stunden schaffen würden. Trotz alledem starteten wir mit viel Enthusiasmus. Leider mussten die Boote immer wieder verlassen werden, um sie nicht durch aus dem Wasser herausragendes Geröll zu beschädigen. Bewundert haben wir große Wasservögel wie z. B. die Graureiher, die sich so an die Bootstouristen gewöhnt haben, dass sie uns mit stoischer Geruhsamkeit in kürzester Entfernung vorbeitreiben ließen.

Gegen 16:30 kamen wir am Ziel an, wo die Kinder bereits von ihren Eltern in Empfang genommen wurden. Nach einer kurzen Auswertungsrunde mit abschließender Verabschiedung ging eine schöne Ferienwoche zu Ende.

BeDANKen möchten wir uns bei den Betreuern Fr. Seibt und Fr. Drozdowska-Romanowska, der Übersetzerin Fr. Wiecheć, Fr. Cordunianu, Hr. Fabisch und Hr. Drozdowski für die gelungene Durchführung und die Geduld im Miteinander, beim Personal des IBZ Marienthal, für die Übernachtung, die Verpflegung und viele kleine Annehmlichkeiten, beim freundlichen Busfahrer, der auf uns gewartet hat und der Bademeisterin im MEWA-Bad, die extra getauscht hat, um uns den Badebesuch zu ermöglichen sowie den fleißigen Helfern, die in der Vor- und Nachbereitung die

 

Günter Fabisch und Anett Kupka

 

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