Katholischer Friedhof Ostritz

Friedhöfe der Katholischen Pfarrei Mariä Himmelfahrt Ostritz


Um die Pfarrkirche herum war der Alte Friedhof angelegt. Im Laufe der Jahrhunderte sind hier zirka 60.000 Menschen begraben worden. Heute zeugen davon eine noch erhaltene Priestergruft, ein monumentales Eisenkreuz am Südeingang und die vielen Grabplatten entlang der Kirchhofmauer.
Die letzten Beerdigungen fanden hier im Jahr 1913 statt.

Wegen der Dichte der Bestattungen musste ein neuer Gottesacker angelegt werden. Dieser befindet sich nun neben dem evangelischen Friedhof am Hang des Hutberges. Bereits 1903 wurden hier die ersten Verstorbenen beigesetzt. Inzwischen sind es schon wieder über Menschen. Unter ihnen befinden sich auch viele Priester: Heinrich Kielmann, Edmund Grohmann, Edwin Posselt, Michael Horch, Bruno Winkler, Michael Wessela, Wolfgang Stabla, Otto Vath …

In jüngerer Zeit sind neben den Erdbestattungen auch viele Urnengräber entstanden, teilweise als Gemeinschaftsanlage, leider auch einige ohne Namensnennung.

Tote zu beerdigen gehört zu den Werken der Barmherzigkeit. Ihrer zu gedenken ebenso. Sie sind die Wehrlosesten, denen wir Lebende unermesslich viel zu verdanken haben, und die – so unser fester Glaube – zum ewigen Leben bei Gott uns vorangegangen sind.