Projektarbeit

Ein besonderer Höhepunkt in diesem Jahr war unser Hühnerprojekt. Dabei konnten Kinder, Eltern und Erzieher erleben, wie aus Eiern neues Leben entsteht. Wir besuchten einen Ostritzer Geflügelzüchter, er unterstützte uns bei der Umsetzung. Wir durften uns den Brutautomaten ausborgen. Am 21. März legten wir die Eier hinein. Dann begann die Zeit des Wartens. In vielen Büchern haben wir nachgeschaut, wie sich aus dem Ei ein Küken entwickelt.

Im Brutautomaten musste es immer schön warm und feucht sein. Ein kleiner Motor drehte die Eier, damit sie gleichmäßig gewärmt wurden. Nach 21 Tagen war es endlich soweit: Das erste Küken pickte mit seinem Eizahn ein Loch in die Schale. Am nächsten Tag waren bereits alle fünf Küken ausgeschlüpft.

Frisch geschlüpfte Küken
Frisch geschlüpfte Küken

Ein bisschen mussten sie noch im Brutkasten bleiben, damit ihre Federn trockneten. In der Zwischenzeit haben wir eine Kiste mit Holzspänen ausgestreut, eine Futterstelle, etwas zum Trinken und eine Wärmelampe für die Küken vorbereitet.

Als wir die Küken in die Kiste setzten, begannen sie zu trinken und pickten im Futter herum, obwohl ihnen das niemand gezeigt hatte. Da haben wir ganz schön gestaunt. Nach einer Woche waren unsere Küken kräftig gewachsen und hatten sogar schon einige richtige Federn an den Füßen und an den Flügeln. Als die Küken ca. vier Wochen alt waren, brachten wir sie zurück zum Hühnerhof, damit sie dort mit den anderen Hühnern leben können.

Text, Foto: Kathrin Franke