Geistlicher Impuls für die Woche 14/2018

„Werden – Sein – Vergehen“ –
das dreiteilige Gemälde von Giovanni Segantini als Osterweg (Teil 3)      

Giovanni Segantini bildet in seinem Alpentriptychon den Jahreskreis ab; daher folgt nach Frühling und Sommer ein klassisches Wintermotiv. So selbstverständlich diese Abfolge ist, so irritierend ist doch die Wahl dieser eisigen Stimmung für eine Osterbetrachtung, für die sich eher eine Abbildung von der erwachenden Natur anschicken würde. Doch der Schweizer Landschaftsmaler überrascht erneut mit symbolischen Zeichen, die diesmal vor allem im Kontext mit den beiden vorherigen Bildern zu erschließen sind. So viel sei jetzt schon verraten: Wenn wir sie aufspürt haben, werden wir uneingeschränkt zustimmen können, dass hier mitten im Winter Ostern eingezeichnet ist.

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