Geistlicher Impuls für die Woche 24/2018

Ernst Barlachs „Fries der Lauschenden“ – Teil 1: Hinführung

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Was macht ein gutes Denkmal aus? Diese Frage stellen sich Auftraggeber, Künstler und Juroren beispielsweise immer dann, wenn es gilt, eine neue Skulptur für eine berühmte Person zu erschaffen – so wie 1926, als der Magistrat der Stadt Berlin kurz vor Beethovens 100. Todestag einen Wettbewerb für ein neues Ehrenmal ausruft. Einer der acht angefragten Bildhauer ist Ernst Barlach. Der 1870 in Hamburg-Wedel geborene Bildhauer antwortet auf die eingangs gestellte Frage mit einem ungewöhnlichen Entwurf … und scheitert. Und doch entsteht aus der geschmähten Idee wenige Jahre später etwas Großes: neun anmutige Holzgestalten, die unter dem Namen „Fries der Lauschenden“ in die Kunstgeschichte eingehen. Diese Figuren werden uns in der kommenden Betrachtungsreihe beschäftigen – als Botschafter für die Wirkkraft der Musik, aber noch mehr als Sinnbilder für eine wichtige Dimension des geistlichen Lebens.
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