Geistlicher Impuls für die Woche 48/2018

Antonius der Große – Teil 7: Was uns Antonius hinterlässt

„Der Mensch stirbt, wie er gelebt hat.“ Dieser Satz fällt immer wieder, wenn Mitarbeiter von Hospizdiensten oder Palliativstationen interviewt werden. Sie beobachteten, dass es jene Sterbende leichter haben, die auch schon vorher gelernt haben loszulassen. Ein solcher Zusammenhang ist natürlich keine neue Erkenntnis unserer Zeit. Schon in der frühchristlichen Tradition galt die Einstellung zum Tod als wichtiges Indiz für die Glaubenskraft. Besonders die Märtyrer wurden wegen ihres Mutes, für ihren Glauben das eigene Leben hinzugeben, bewundert und verehrt. Diese Furchtlosigkeit ist auch bei den Wüstenvätern ein Thema, auch wenn sie keinen Todesqualen durch Folter oder Raubtiere ausgesetzt waren. Deswegen wollen wir uns in der letzten Betrachtung mit dem Tod von Antonius dem Großen befassen. » Alles lesen