Kapelle Olbersdorf

Die Kapelle: „St. Petrus Canisius“     

Kapelle OlbersdorfDer Weg nach Olbersdorf führt in südliche Richtung und ist reichlich 6 km lang. 1903 wurde in einem Mietshaus in Olbersdorf eine Kapelle eingerichtet. Zwischenzeitlich war Olbersdorf relativ selbständig als Lokalkaplanei und später als Pfarrvikarie, ist jetzt aber auch einfach eine Gottesdienststation in der Pfarrei Zittau.

2001 mußte das Haus mit der alten Kapelle abgerissen werden. Es entstand ein sehr schöner Neubau, der konsequent das liturgische Verständnis des II. Vatikanischen Konzils (1962 – 1965) umsetzt. Es entstand ein ovaler „Communio-Raum“, in dem sich ca. 70 Gläubige beim Gottesdienst gegenüberstehen bzw. –sitzen können. Anbetung ist in der Sakramentskapelle möglich, auch ein eigener Beichtraum steht zur Verfügung. Das Gebäude wird komplettiert durch einen kleinen Gemeinderaum und Funktionsräume. Die Dachkonstruktion erinnert an ein aufgeschlagenes Buch, konkret an einen Katechismus. Patron der Kapelle ist nämlich der heilige Petrus Canisius, der mit seinen Katechismen in nachreformatorischer Zeit eine große Wirkung erzielte. Wohl zweimal weilte er im Kloster auf dem nahen Berg Oybin. Wichtig ist uns auch eine im neuen Altar eingelassene Reliquie der heiligen Zdislava, unserer „nächstliegenden“ Heilige. Sie lebte auf Schloß Lemberk in Nordböhmen, ihr Grab kann im benachbarten Jablonné v. Podj. (Deutsch-Gabel) aufgesucht werden.

Anschrift:
Kapelle „St. Petrus Canisius“
Leipaer Straße 2a, 02785 Olbersdorf,