Lichterweg

Die Idee

Station Emmaus
Station Emmaus

Im Jahr 2006 fand sich eine kleine Gruppe engagierter Christen aus beiden Ostritzer Gemeinden und beschloss, den ersten stationären Lichterweg Deutschlands in Ostritz entstehen zu lassen. Seit dieser Zeit wird am Lichterweg gebaut, und er wird betend gegangen. Die Idee des Lichterweges ist eine Fortsetzung der 14 Leidensstationen Jesu Christi hin zu seiner Kreuzigung, die in nahezu jeder Kirche und z.B. auch auf dem Stationsberg in St. Marienthal zu sehen ist. Deshalb beginnt der Ostritzer Lichterweg auch am Kloster mit seiner ersten Station, dem leeren Grab.

Die Umsetzung

In Wochenendworkshops setzten sich Ostritzerinnen und Ostritzer mit den entsprechenden Bibelstellen auseinander und vertieften sich in die Ereignisse nach der Auferstehung Jesu. So entstand z.B. die Holzskulptur von Maria Magdalena in der Neißekurve nach Tonmodellen, die nach langer Bibelarbeit entwickelt wurden. Hatte Maria Magdalena Angst, war sie zögerlich oder forsch, erstaunt oder erfreut…? In den Jahren wurden auf diese Weise insgesamt sieben Stationen auf einem gut 2 Kilometer langen Weg vom Kloster St. Marienthal bis zur Pfarrkirche in Ostritz aufgebaut – neben einem kurzen Text aus der Bibel sind nun bildgewordene Glaubensüberzeugungen von Ostritzern zu sehen. Vom gärtnerisch gestalteten „leeren Grab“ geht es zur aus Holz gestalteten „Maria Magdalena“ und dem „Emmausereignis“. Weiter über ein Mosaik zum „zweifelnden Thomas“ kommen wir zu bespielbaren Schiff zur Bibelstelle „Fischer am See Genezareth“. Christi Himmelfahrt wird vor der ev.-luth. Kirche mit einer Eisenskulptur dargestellt und schließlich das Pfingstereignis durch eine Mosaik-Komposition aus  Holz und Stein.

 

Station Pfingsten
Station Pfingsten
Station See Genesareth
Station See Genesareth

Geh!

Der Lichterweg  führt den Besuchern und Bewohnern der Stadt die Hoffnung spendende Botschaft des Glaubens vor Augen. Dafür wurde er mit einem Sonderpreis des deutschen Missionspreises bedacht.