Lichterweg

ökumenische Initiative Lichterweg

Ostritzer machen sich auf den (Lichter-)Weg

… und das seit nunmehr 10 Jahren. Angeregt durch einen Bilderzyklus des Künstlers Michael Blum „wuchs“ in Ostritz dieser Weg mit sieben Stationen, getragen von einer ökumenischen Initiative. Er ist eine symbolische Fortsetzung der bekannten Kreuzwege, wie dem auf dem Stationsberg am Kloster St. Marienthal. Nach der Passionszeit wird hier aber besonders zwischen Ostern und Pfingsten die Auferstehungsgeschichte in den Blick genommen. Beginnend mit dem leeren Grab als erster Station an der ehemaligen Neiße-Brücke, wurden seit 2007 nach und nach weitere Stationen künstlerisch gestaltet. Auf einem markierten Weg begegnet man Maria Magdalena, den Jüngern von Emmaus, dem ungläubigen Thomas und dem Menschenfischer. Nach etwa drei Kilometern endet der Weg im Stadtzentrum mit den Stationen zu Himmelfahrt an der evangelischen und zu Pfingsten an der katholischen Kirche.

Jedes Jahr findet mindestens eine Lichterwegwanderung mit kleinen Andachten an einzelnen Stationen statt, zu der sich Jung und Alt aus den Ostritzer Kirchgemeinden treffen. Gäste sind herzlich willkommen: Termin ist der 3. Sonntag der Osterzeit (zwei Wochen nach Ostern), Treffpunkt 14.30 Uhr am Kloster St. Marienthal.

Andrea Kretschmar