Geistlicher Impuls für die Woche 46/2018

Antonius der Große – Teil 5: Es kommt auf das Ziel an…

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Seit ca. dreißig Jahren ist es in Mode gekommen, zeitbedingte Phänomene an einer bestimmten Generation festzumachen und dieser dann auch eine Bezeichnung zu geben. So sprechen Soziologen seit kurzem beispielsweise von der „Generation Zuviel“. Das sind Menschen, die zwischen 1965 und 1985 geborenen wurden und, wie es der Name sagt, an einem Zuviel leiden: an zu viel Leistungsdruck, an zu vielen Verpflichtungen, an zu vielen Entscheidungsoptionen. Oder anders gesagt: Sie empfinden das Leben als ein Art Zerreißprobe, weil sie unheimlich viel von sich, ihrem Partner bzw. den Kindern erwarten und dabei an ihre Grenzen geraten. Doch eine solche Überforderung ist nicht neu in der Menschheitsgeschichte. Offensichtlich waren selbst schon die Wüstenväter davon betroffen, wenn auch in einer deutlich anderen Ausprägung. Deswegen wollen wir dieses Thema in der fünften Betrachtung zu Antonius dem Großen ein wenig beleuchten.   » Alles lesen


 

Geistlicher Impuls für die Woche 45/2018

Antonius der Große – Teil 4: Aufgrund einer Eingebung

Dem modernen Menschen geht immer mehr die Intuition verloren. Das beklagen derzeit zum Beispiel
einige Erziehungswissenschaftler, die auf die zunehmende Unsicherheit junger Eltern verweisen.
Schuld sei vor allem die Kopflastigkeit, die aus der Beschäftigung mit unzähligen und sich oft
widersprechenden Ratgebern resultiert. Dieses Phänomen ist heutzutage auch in der spirituellen
Praxis zu beobachten. Deswegen wollen wir mit der vierten Betrachtung über den hl. Antonius den
Großen einmal darauf achten, welche Rolle die Eingebung bei den Wüstenväter spielt – auch mit
dem Anliegen, ihr in unserem geistlichen Leben mehr Raum zu geben.

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Ab 16. November: Einstimmen auf Weihnachten

Austausch zu geistlichen Impulsen im Pilgerhäusl

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Wer sich spirituell auf Weihnachten einstimmen möchte und dabei auch den Austausch mit Gleichgesinnten sucht, ist herzlich ins Pilgerhäusl eingeladen. Grundlage bildet das neu erschienene Buch „Einstimmen auf Weihnachten – mit Teresa von Avila und ihrem Werk ‚Die innere Burg‘“. In diesem spirituellen Meisterwerk beschreibt die spanische Mystikerin einen Reifeweg für die menschliche Seele als schrittweises Zugehen auf Gott, der auch ausgezeichnet zu Weihnachten passt. Zu den acht geistlichen Impulsen soll es drei Treffen im Pilgerhäusl Hirschfelde geben: am Freitag, 16.11.; am Freitag, 30.11. und am Donnerstag, 13.12. Wir beginnen jeweils 18.30 Uhr mit dem gemeinsamen Abendbrot nach dem Prinzip „Jeder bringt etwas mit“ und beschließen die Treffen ca. 20 Uhr mit dem Abendgebet in der Kirche. Das Buch kann vor Ort zum Sonderpreis von 10 € (statt 14,95 €) erworben werden. Ein Ansichtsexemplar liegt im Vorraum der Zittauer Pfarrkirche. Anmeldungen sind nicht erforderlich.


Geistlicher Impuls für die Woche 44/2018

Antonius der Große – Teil 3: Vom Rand ins Innere

Wenn heutzutage über die Wüste gesprochen wird, dann sind es meist Aussagen der Bewunderung. In der Reisebranche gelten Trips in solche spektakulären Landschaften als eine der letzten Abenteuer. Mittlerweile geht es nicht nur um das Erleben dieses großartigen Naturraums mit seinen Extremen; es werden sogar spirituelle Erfahrungen verheißen. In der dritten Betrachtung über Antonius den Großen wird es auch um die Wüste gehen. Doch der Eremit ist nicht auf der Suche nach dem ultimativen Reiseerlebnis; er geht in der Wüste, um heil, um vollkommen zu werden. Und dafür braucht es, wie die frühen Wüstenväter immer wieder betonen, vor allem eines: das Erkennen von Fallstricken, die den geistlichen Weg versperren.
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Geistlicher Impuls für die Woche 43/2018

Antonius der Große – Teil 2: Kein Grund zur Sorge

Antonius der Große ist ein Vorzeigechrist – das erfuhren wir bereits in der vorhergehenden Betrachtung. In der von Bischof Athanasius verfassten Vita wird nur Lobenswertes über den jungen Ägypter berichtet: Antonius wird christlich erzogen, er geht seit der Kindheit regelmäßig in die Kirche, lässt sich als Zwanzigjähriger von Gottes Wort treffen und er teilt daraufhin seinen Besitz mit den Armen. Was will man mehr? Doch für den Kirchenvater ist der geistliche Weg des Antonius längst nicht am Ende. Genau genommen fängt er jetzt erst richtig an.

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