Geistlicher Impuls für die Woche 51/2017

Einstimmen auf Weihnachten mit Teresa von Ávila (Teil 7: einwilligen)

Noch eine Woche bis Weihnachten – eine Woche, die uns verbleibt, mit Teresa von Ávila und ihrer Beschreibung der inneren Burg ganz in das Innere der eigenen Seele vorzudringen. Das ist eine nicht zu unterschätzende Unternehmung, denn die erfahrene Mystikerin widmet diesem Abschnitt in der geistlichen Entwicklung stolze elf Kapitel ihres Buches. Das ist erstaunlich, denn eigentlich würde man doch erwarten, dass es immer leichter wird, je näher man Gott kommt. Doch es hat gute Gründe, warum sich Teresa für die sechste Wohnung viel mehr Zeit nimmt als bei den anderen Räumen. Und diesen Gründen wollen wir nachgehen – freilich in der gebotenen Kürze eines Impulses, aber mit etlichen interessanten Gedanken, die uns zum Nachdenken anregen können.   Alles lesen


 

Geistlicher Impuls für die Woche 50/2017

Einstimmen auf Weihnachten mit Teresa von Ávila (Teil 6: zueinander ja sagen)

Noch zwei Wochen bis Weihnachten – zwei Wochen, in denen wir weiterhin dem geistlichen Weg folgen, den Teresa von Ávila als Hineingehen in die eigene Seelenburg beschrieben hat. Die Hälfte des Weges haben wir mit den vergangenen vier Impulsen bereits geschafft. Nun erwartet uns ab der fünften Wohnung etwas Neues. Teresa wechselt daher auch die Bildsprache. Um die neue Qualität der Zuneigung zwischen Mensch und Gott zu beschreiben, greift sie auf die Erfahrung der menschlichen Liebesbeziehung und das Bild der Vermählung zurück. Denn anders vermag Teresa die starke Sehnsucht nach Gott nicht auszudrücken. Nur Menschen, die sich ineinander verlieben, kennen das Verlangen, sich nahe zu sein und eine unauflösliche Bindung einzugehen.   Alles lesen


 

Geistlicher Impuls für die Woche 49/2017

Einstimmen auf Weihnachten mit Teresa von Ávila (Teil 5: erste Wonnen erleben)

Noch drei Wochen bis Weihnachten – drei Wochen, die wir nutzen wollen, auch noch die restlichen vier Wohnungen zu erkunden, die Teresa von Avila als Sinnbild des geistlichen Weges beschreibt. In dieser Woche betreten wir die vierte und zugleich größte Wohnung. Teresa bringt hier – quasi auf der Mitte der Wegstrecke – derart viele Gedanken an, dass wir sie nur stark komprimiert im heutigen Impuls unterkriegen werden. Doch diese Fülle hat ihren guten Grund. Die vierte Wohnung markiert den Übergang zu etwas Neuem. Sie gleicht einem Basislager, in dem sich Bergsportler auf den letzten Anstieg vorbereiten – den Gipfel oft schon vor Augen.   Alles lesen


 

Geistlicher Impuls für die Woche 48/2017

Einstimmen auf Weihnachten mit Teresa von Ávila (Teil 4: sich entscheiden)

Noch vier Wochen bis Weihnachten – vier Wochen, damit wir Schritt für Schritt bis zur Mitte der inneren Burg vordringen. Endlich treten die Anfechtungen, die den Gottsucher in der ersten und zweiten Wohnung ganz in Anspruch nehmen, etwas zurück. Stattdessen zieht – so Teresa von Ávila – die Gewissheit ein, „dass Gott uns die Hand reichen wird, damit wir dem Bösen entkommen“. Mehr noch: All unser Wollen und Tun konzentriert sich auf den einen Wunsch: „Gott zu erfreuen“. Doch auch in dieser dritten Wohnung lauert – wir ahnen es schon –, eine neue Gefahr. Wieder beleuchtet Teresa die dunklen Ecken, in die sich die Seele gern zurückzieht und dadurch nicht vorwärtskommt. Diese dunklen Ecken lassen sich mit zwei grundlegenden Täuschungen beschreiben.   Alles lesen


 

Geistlicher Impuls für die Woche 47/2017

Einstimmen auf Weihnachten mit Teresa von Ávila (Teil 3: sich einfühlen)

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Noch fünf Wochen bis Weihnachten – fünf Wochen, die uns noch bleiben, um den weiteren geistlichen Weg kennenzulernen, den Teresa von Avila mit dem Bild der inneren Burg beschreibt. In der letzten Woche konnten wir schon die erste der insgesamt sieben Wohnungen betreten. Wir erinnern uns: Diese erste Wohnung ist kein angenehmer Ort, denn hier ist der Suchende immer noch weit entfernt von der Mitte der Burg, d. h. fernab von Gottes Nähe und Licht. Er ist vor allem der Gefahr ausgesetzt, durch die vielen Versuchungen das Ziel aus den Augen zu verlieren. Deswegen ist es gut, wenn Teresa auf das Kommende verweist. Denn wer weitergeht, kann der ersten Wohnung entfliehen und die zweite erreichen. Hier nimmt die Gefährdung, vom Weg abzukommen, deutlich ab, dafür nimmt eine andere Schwierigkeit zu.

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