Geistlicher Impuls für die Woche 12/2018

„Werden – Sein – Vergehen“ –
das dreiteilige Gemälde von Giovanni Segantini als Osterweg (Teil 1)      
 

Wenn – so wie in diesem Jahr – nach den ersten wärmeren Tagen noch einmal ein Wintereinbruch kommt, möchten wir Schnee und Kälte am liebsten gleich wieder vertreiben. Denn wir haben uns schon auf den Frühling eingestellt, dessen Zauber sich wohl kaum einer entziehen kann. Auch in unserem geistlichen Impuls wollen wir der Sehnsucht nach der neuen Jahreszeit Raum geben, in dem wir uns mit einem Frühlingsbild befassen. Es bildet zugleich den Anfang eines dreiteiligen Gemäldes, das wir für unser Zugehen auf Ostern nutzen wollen.

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Geistlicher Impuls für die Woche 11/2018

Das Hildegard-Labyrinth – Teil 10: Hinaustreten in die Welt

Nachdem wir – ausgehend vom letzten Halt – noch einmal das Hildegard-Labyrinth nahezu umrundet haben, erreichen wir den Ausgang, d. h. dieselbe Öffnung, die uns auch in das Kreissystem hineingeführt hat. Waren wir beim Eintritt noch aufmerksam auf das erste Wegzeichen, den Keramikstein mit der Taube, so kann er jetzt beim Herausgehen leicht übersehen werden. Doch wir wollen ein letztes Mal stehenbleiben und ganz genau hinsehen – zunächst auf das kleine Kunstwerk am Boden, später aber auch auf den Weg, der hinter uns liegt, und schließlich auf den Raum, der sich nun außerhalb des Labyrinths vor uns ausbreitet.

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Geistlicher Impuls für die Woche 10/2018

Das Hildegard-Labyrinth – Teil 9: Das Leben in die Hand nehmen

Wer der Versuchung widerstehen konnte, den Weg aus dem Hildegard-Labyrinth abzukürzen, steht nun wieder am Keramikstein mit dem Handabdruck. Auf dem Hinweg hatten wir uns an dieser Stelle mit den schönen Gedanken beschäftigt, dass die Handflächen unsere Einzigartigkeit widerspiegeln, aber auch dass wir in Gottes Händen geborgen sind. Nun wollen wir erneut innehalten, denn das Symbol der Hand lässt noch weitere Assoziationen zu. Wir könnten uns zum Beispiel fragen, wie es gelingen kann, das eigene Leben in die Hände zu nehmen. Welchen Gestaltungsspielraum haben wir überhaupt auf dem geistlichen Weg; ist nicht alles schon vorgegeben?

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Geistlicher Impuls für die Woche 9/2018

Das Hildegard-Labyrinth – Teil 9: Die Liebe im Alltag

Wieder gilt es, ein weiteres Stück zurückzulegen, um aus dem Hildegard-Labyrinth herauszufinden. Beim letzten Halt am Keramikstein mit dem Posaunenengel sind wir mit den himmlischen Melodien in Berührung gekommen – mit dem Wohlklang, der wohl am schönsten die Freude an dem neu gewonnenen Zugang zu Gott wiederzugeben vermag. Mit dieser Musik im Herzen begegnen wir erneut der „Gestalt der Liebe“, die Hildegard oft und ausführlich in ihren Werken beschreibt und die ganz zu Recht auf einem Keramikstein einen Platz im Labyrinth gefunden hat. Nun, auf dem Weg zurück in den Alltag, wird uns Hildegard einen weiteren Impuls zur Liebe schenken.

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Geistlicher Impuls für die Woche 8/2018

Das Hildegard-Labyrinth – Teil 7: Gott mit den Engeln und der Musik loben

Wenn wir uns von der Mitte des Labyrinths wieder zurückbegeben, kommen wir schon nach zwei, drei Schritten zu dem tönernen und tönenden Engel, der uns schon hinwärts begegnete – damals als wichtiger Helfer auf dem Weg des Erkennens; als Gottes Stimme, die das Gute vom Bösen scheidet. Jetzt aber soll uns ein anderer Aspekt interessieren, der immer wieder in Hildegards Texten auftaucht. Denn der Posaunenengel ist für Hildegard auch der Inbegriff für den himmlischen Klang, der sich nach tiefen geistlichen Erfahrungen einstellt – für Freudentöne, die wir nicht erzwingen, aber in die wir frohen Herzens einstimmen können. Wie sehr uns Engel und ihre Musik auf dem Weg zurück in den Alltag helfen können, darum soll es in der jetzigen Betrachtung gehen.   » Alles lesen